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Windräder sollen nun im ehem. Mundepot Olfen gebaut werden.

windraedermassenBei unseren recherchen konnten wir auf der Webseite von Radio Kiepenkerl folgendes lesen:
"Pläne für neue Windräder im Kreis Coesfeld gibt es viele. In Olfen werden sie jetzt ernst. Die Stadt hat ganz frisch die nötigen Bau-Unterlagen beim Kreis eingereicht. Der muss die Windräder auf dem ehemaligen Munitionsdepot genehmigen. Im Moment sagen sich hier im nordwestlichen Teil des ehemaligen Munitionsdepots Hase und Igel gute Nacht. Künftig sollen drei Windräder saubere Energie erzeugen. Olfener sollen daran mitverdienen. Sie können sich an dem geplanten Bürgerwindpark beteiligen. Es ist ein Mammut-Projekt: es kostet rund 15 Millionen Euro. Die Räder sind jeweils 200 Meter hoch. Kritiker befürchten, dass sie Vogelflugstrecken stören. Ein Gutachten soll Klarheit bringen. Am liebsten möchte die Stadt schon im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten starten. Wenn der Kreis den Windpark genehmigt, sollen sich Olfener im Herbst bei Infoverstaltungen über den Bürgerwindpark schlau machen."
Das heißt doch wohl für die Hullerner Bürger, auf der einen Seite von Hullern konnten die Windräder verhindert werden, aber im Rücken in einem schützenswerten Naturgebiet werden nun doch wohl 200 m hohe Windräder gebaut.

Damit stellt sich die Frage, ob es noch Sinn macht das Projekt 2Stromland, noch als ursprüngliche Naturlandschaft, so wie die Projektbeschreibung zu verstehen ist, zu fördern. Die Frage ist auch, ob die Regionale 2016 da nicht nochmal prüfen sollte. Windräder, K8n, Radschnellweg, alles Baumaßnahmen die ein über Jahrhunderte gewachsene Natur vernichtet, und dadurch die dringende Naherholung und den Tourismus in Frage stellt. Hier ein interessanter Beitrag des Arbeitsmediziner Dr. Voigt.

1,2 Millionen Euro Schaden bei Windrad-Brand

Das brennende Windrad / Bild DPAQuelle: MZ / Feuerwehrleute rücken an, während ein Windrad brennt, auf einem Acker im Bördekreis, rund 20 Kilometer westlich von Magdeburg. Dichter Qualm quillt aus der Turbine, dann stürzt ein Flügel zu Boden - ein Windrad-Brand richtet in der Börde einen Millionenschaden an. Laut Branchenverband sind solche Unglücke extrem selten.Hier geht es zu dem Zeitungsbericht
So geschehen am 28.Oktober 2013.

Bürgerwindpark Olfen verlässt das Munitions-Depot!

Olfener Windrad StandorteAuf der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Stadt Bürgerwindpark Olfen verlässt das Munitions-Depot Olfen am 10.09.2013 wurde eine neue Variante der Planungen  zur Errichtung eines Bürgerwindparkes vorgestellt. Der Vorsitzende des Ausschusses verfolgte als Betroffener die  Diskussion im Zuschauerraum. Es ist beabsichtigt, einen neuen Flächennutzungsplan zur Ausweisung einer Windvorrangzone an der Stadtgrenze zu Haltern am See ( hier Hullern) aufzustellen. Die Windvorrangzone soll nun auch Flächen außerhalb des Munitionsdepot umfassen. Im Bild sind die angedachten Flächen gelb markiert. Die Karte ist nicht offiziell herausgegeben, sondern aus dem Gedächtnis erstellt worden. Sie kann daher auch Ungenauigkeiten enthalten. Der Bereich des neuen Flächennutzungs-planes soll das Gebiet von der Stadtgrenze zu Hullern bis nach Rönhagen umfassen. Die gelb markierten Bereiche wurden als mögliche Standorte für Windräder identifiziert. Da im Mun.- Depot Uhu’s gefunden wurden, kann ein großer Bereich des Depots als Potenzialfläche wegfallen. Gemäß  der bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft hat der Uhu einen Aktionsradius von 5km um seinen Horst.  Die Abstände zu Windrädern müssen dieser Tatsache Rechnung tragen. Da die Windräder immer weiter aus dem Munitionsdepot positioniert werden sollen, wird es zu einer immer stärkeren Zersplitterung und Industrialisierung eines intakten Waldgebietes kommen. Darüber  hinaus befinden alle geplanten Flächen im Landschaftsschutzgebiet. Hierzu sagt die neuere Rechtsprechung, dass ein Landschaftsschutzgebiet in erster Linie ein Schutzgebiet ist. Das OVG NRW hat die willfährige Verwaltungspraxis bei Befreiungen vom Landschaftsschutz gerügt. Es ist daher fraglich, ob die markierten tatsächlich allen rechtlichen Anforderungen gerecht werden. Es wurde angemerkt, dass der Flächennutzungsplan ein Gebiet umfasst, dass größer ist, als es später in der Detailplanung sein wird. Eine Diskussion fand nicht statt.

NRW erlaubt bis zu 200 Meter hohe Windräder im Wald

windraeder waldDer Generalanzeiger Bonn, veröffentlichte am 30.03.2012 einen Artikel, in dem zu lesen ist, das einfache Regeln, Gesetze und Bestimmungen über den Haufen geworfen werden sollen um einigen wenigen Großinvestoren wieder mehr Macht zu geben den Basicmenschen in Abhängigkeit zu bringen. Alle Bemühungen, das höchste Gut des Menschen, seine Landschaft in der er lebt zu schützen und zu fördern, wird damit wieder ein Stück zerstört. Damit wird dem Menschen wieder ein Stück einzigartige Landschaft genommen, anstatt sie zu nutzen um vom täglichen Stress, Lärm, Gestank, Hektik und Unzufriedenheit zu flüchten und sich zu erholen. Wenn in diesen Landschaften aber Technik installiert wird, die genau das produziert vor dem der Mensch versucht zu flüchten, dann tun sich viele Fragezeichen ????? auf, ob all dieses Tun im Sinne des Menschen ist. Ich behaupte einfach mal, nein. Wenn das hier im 2Stromland umgesetzt wird sollte das ganze Projekt 2Stromland nochmal überdacht werden, denn dann ist es zum scheitern verurteilt. Zum Generalanzeiger Bonn
Das Foto zeigt wie es in etwa aussehen wird.

Bürgerwindpark in Olfen

pm 120111In der 20. Sitzung des Bau und Umweltausschusses der Stadt Olfen, wird heute um 18 Uhr über die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Olfen zur Realisierung eines Bürgerwindparks diskutiert. Am 21. Mai 2012 wird die Verwaltung der Stadt Olfen die Öffentlichkeit über die Ziele und Zwecke der Planung und die vorraussichtlichen Auswirkungen des Windparkes informieren. Mit der Hilfe von " Genreo " die sich 11. Januar 2012 zwischen der Stadt Olfen und der Gelsenwasser AG gründete, eine Kooperationsgesellschaft zur Förderung von Energieanlagen,

(Zitat Pressemitteilung Gelsenwasser)
"Im Rahmen einer gemeinsamen Gesellschaft, der GENREO GmbH, an der die Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind, nutzen die Beteiligten technisches und kaufmännisches Wissen gemeinsam und begrenzen den Aufwand jeweils auf ihre Kernkompetenzen."

soll u.a. dieser Windpark vorrangetrieben werden. Um eine höhere Akzeptanz bei den Bürgern zu erreichen wird der Windpark zu einem Bürgerwindpark. Zu der Informationveranstaltung sind auch die Hullerner Bürger eingeladen, da ja geplant wird diesen "Bürgerwindpark" auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots zu bauen.

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