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Arbeiten in der Stadtmühlenbucht können beginnen

In die Stadtmühlenbucht kommt Bewegung. Wie berichtet, werden hier, nahe der Strandallee, u.a. ein Wasserspielplatz, ein Spiel-und Erlebnisraum, eine hölzerne Aussichtsplattformmit Blick auf die Gabelung des Mühlenbachs, Wasserterrassen und vieles mehrentstehen, um das gesamte Gebiet am Ufer des Stausees deutlich aufzuwerten. Baudezernent Wolfgang Kiski sowie seine Mitarbeiter Heinrich Stock und Gunther Albrecht haben nun, nach dem Erhalt der Teilbaugenehmigung, eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Schritte für die Realisierung des Projekts gegangen werden müssen.Bereits erledigt worden sind in den letzten Wochendie Erkundungenüber die genaue Lage bestehender Versorgungsleitungen, da zumTeilkeine detaillierten Leitungsplänevorliegen. Zwischenzeitlich liegen auch die erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen vor, die es gestatten, in der Wasserschutzzone II Arbeiten durchführen zu könnenund Gewässer herzustellen.Wolfgang Kiski rechnet damit, dass die Landschaftsbaufirma Haddick aus Borken bis zum kommenden Oktober ihren Part erfüllt haben wird. Sie hat den 1,5-Millionen-Euro-Auftrag bekommen, die Stadt Haltern am See wiederum hat Förderbescheidedes Landes aus den Ressorts Städtebau, Naturschutz und Gewässerbau erhalten. „Mit der Firma Haddick haben wir bereits gute Erfahrungen bei unserem Projekt ,See schlägt Wellen‘ und auch beim Dorfplatz in Sythen gemacht“, ist Kiski optimistisch, die Pläne zeitplanmäßig genau in die Tat umsetzen zu können.Die Arbeiten der Fa. Haddick werden begleitet durch den Landschaftsarchitekt Joachim Reck. Die Einhaltung der ökologischen Auflagen auf der Baustellen werden durch den Dipl. Biologen Thomas Prolingheuer überwacht. Der Entwurf sieht u.a. vor,dass im mittleren Bereich der Terrassen Erlebnisfelder und Becken mit großen Spielgeräten wie Hebelpumpe, Pumpwippe und Saugpumpe erstellt werden. Kinder können sich zudem in zwei Sandfeldern austoben, wo sie matschen und spritzen dürfen.Wenn all diese Arbeitenerledigt sind, folgt ein weiterer dringend erforderlich Punkt der Arbeiten: Die Strandallee, die nach den Worten Kiskis zu den renovierungsbedürftigsten Straßen in der Stadt gehört, wird für rund 1,1 Millionen Euro inklusive Nebenanlagen erneuert. Auch hierfür stehen der Stadt Mittel aus derLandesförderung zur Verfügung. Dies ist für den Baudezernenten ein guter Beleg dafür, wie wichtig es war und ist, gemeinsam mit den Projektpartnern des 2Stromlandes im Rahmen der „Regionale 2016“ dieses Großprojekt anzugehen.Letztlich ist die neu gestaltete Stadtmühlenbucht der Einstieg ins 2Stromland.

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