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Beigeordneter beantwortet Fragen zur Stadtmühlenbucht

wasserwelten ausschnitt @Atelier DreiseitlAusführlich beantwortete der Technische Beigeordnete Wolfgang Kiski die Fragen der SPD-Fraktion  rund um das Thema Stadtmühlenbucht. Wie angekündigt, ging Kiski im Stadtentwicklungsausschuss  auf diese Fragen ein. Er erklärte u.a.: Die aktuellen Entwürfe für den neuen Parkplatz an der  Strandallee/Hellweg sehen in verschiedenen Varianten 217 bis 239 Stellplätze vor. Dafür sind  Grundstücksankäufe notwendig, die auch zu 90 Prozent gefördert werden können.  Zur Frage, ob bei steigenden Touristenzahlen die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ausreicht, sagte  Kiski: Durch die Aufwertung in der Stadtmühlenbucht wird vornehmlich eine Verlängerung der  Aufenthaltsdauer der dort ohnehin schon vorhandenen Besucher angestrebt. Und: „Neben der  Aufenthaltsdauer wird es auch in einem nicht abzuschätzenden Umfang zu einer Steigerung der  Besucherzahlen kommen. Eine quantitative Prognose wäre unseriös, zumal auch keine Zahlen über den  Status quo vorliegen.“ Zu Bedenken sei allerdings auch, dass der neue Parkplatz an der Ecke  Hellweg/Strandallee über leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angebunden (L 551 und K 31) werde.  Eine Überlastung dieser Straßen sei durch die Umsetzung der Maßnahmen in der Stadtmühlenbucht  nicht zu erwarten.  Kiski betonte, dass die Umgestaltung der Stadtmühlenbucht der Entwicklung und langfristigen  Sicherung des qualitativ hochwertigen Naherholungsziels Halterner Stausee dient. Erfahrungsgemäß  gehen von der Aufwertung öffentlicher Freizeitinfrastruktur positive Effekte für die Freizeitwirtschaft  aus. Von der Stärkung profitieren die am See ansässigen Freizeitbetriebe und insbesondere sicherlich  die in der Stadtmühlenbucht ansässigen gastronomischen Betriebe.  Der ökologische Mehrwert wird im Gesamtprojekt „2Stromland“ in erster Linie durch die Projekte  Hutewald, Flussstrand und das gebündelte Flächen- und Kompensationsmanagement erzielt. Die  Stadtmühlenbucht ist als Allgemeiner Siedlungsbereich mit der Zweckbindung „Ferieneinrichtungen  und Freizeitanlagen“ dargestellt.  Zum Thema Kosten wiederholte der Beigeordnete: Im Projekt „Stadtmühlenbucht“ entstehen bis 2016  für die Verlegung des Parkplatzes, den Neubau der Strandallee inkl. der Flächen im Bereiche der  Kreuzung „Zu den Mühlen“ bzw. Mühlbachtal und die Umgestaltung der Halbinsel zwischen den  Mühlbacharmen Kosten in Höhe von etwa 3,5 Mio. Euro. Dafür gibt es eine Förderung in Höhe von 90  Prozent. Zu berücksichtigen ist auch, das zweckgebundene Spenden den städtischen Eigenanteil  (350.000 Euro) weiter reduzieren können.  Außerhalb der des Regionale 2016-Projekts würden die notwendige Sanierung der Strandallee und die  Verlegung des Parkplatzes in die Wasserschutzzone III Mehrbelastungen in Höhe von ca. 1- 1,4 Mio.  Euro kosten, die allein von der Stadt zu tragen wären.  Zum Stichwort Blumenstraße erklärte Kiski: „Wie bei der Bürgerinformation erläutert, handelt es sich  bei der Abbindung der Blumenstraße um eine Idee im Rahmen der Gesamtmaßnahme  „Stadtmühlenbucht“, die nicht zwingend erforderlich ist. Es sind einige Erhebungen und Prüfungen  erforderlich, um dieses Thema ausreichend zu beleuchten. Kiski wörtlich: „Dass diese Idee jetzt von  einigen Anwohnern der Blumenstraße als Fakt interpretiert wird, liegt nicht an der Verwaltung, sondern  wohl eher an der Veranstaltung im Schloss Sythen.“  

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