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Das Wassermodell

Vorstellung des Wassermodell / Foto Klaus BüttnerDer Ratssaal war am 6. November 2013 mit Interessenten gut gefüllt, die sich um die Planungen der Stadtmühlenbucht, im Zuge des Projekts, 2Stromland sorgtenFrau Carolin Lüke, von der Regionale 2016, stimmte die Anwesenden klar und kompetent auf die Regionale 2016 ein, und erklärte, was dieses Förderprogramm fuer das Land NRW bedeutet.
"Region + Biennale/Triennale = Regionale. Das Kunstwort „Regionale“ steht für ein Strukturförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Es bietet alle zwei bis drei Jahre einer ausgewählten Region die Gelegenheit, ihre eigenen Stärken, charakteristischen Merkmale und Qualitäten herauszuarbeiten und zu präsentieren. Entwicklungspotenzial wird in Themenfeldern gebündelt, zu denen strukturwirksame Ideen gesucht werden. Aus diesen Ideen werden durch schrittweise qualitative umsetzbare Projekte, die Antworten auf die Fragen der Zukunft finden."
Nun hat auch das westliche Münsterland die Chance, Ideen für Landschaften, Umwelt, Verkehr und Bildung sowie Wohnumfelder umzusetzen. Von den 43 Projekten die zur Zeit in der Findungsphase sind haben es bisher 2 Projekte geschafft den Förderungswürdigen Status A zu bekommen. Die Ansprüche der Kommission sind sehr hoch um ein eingereichtes Projekt auf den Weg zu bringen. Das Projekt welches uns hier betrifft ist das Projekt 2Stromland in dem unteranderem das Experiment Wassermodellt beinhaltet. Die Bezeichnung experiment in den Projekten stellt klar und deutlich hervor das es sich um Versuche handelt die eben durch verschiedene engagierte Projektträger gefördert, wissenschaftlich begleitet und untersucht werden. Das Projekt Wassermodell Stadtmühlenbucht Haltern am See wird auch u.a. von Universitäten beobachtet. Solche Projekte bieten auch die einmalige Chance nicht nur landschaftlich etwas zu bewegen, sondern auch touristisch der Bevölkerung näher zu bringen und Regionen wirtschaftlich zu stärken.

"Experiment Wassermodell: Am Halterner Stausee entsteht ein Ort, der Erholungssuchende spielerisch neugierig auf das 2Stromland macht." 

 Wolfgang Kiski, Baudezernent der Stadt Haltern am See, führte dann die Anwesenden näher an das Projekt Wassermodell heran und erklärte die geplanten Bauvorhaben, die schonend für Anwohner und Freizeitnutzer umgesetzt werden sollen. Es wird ein großer, zur Zeit wilder Parkplatz, mit 250 Stellplätzen umgesetzt um Platz zu schaffen für terraformische umgestaltungen wie Anlegung eines Mühlensees, Schaffung einer Insel und den Bau einer Terrassenförmigen Anlage in der spielerrisch mit dem Element Wasser umgegangen werden kann. Ziel ist es nach der Fertigstellung im Jahr 2016, das ist bindend, den Besuchern nicht nur den Teil des Halterner Stausee zu  zeigen, sondern auch dahin zu entführen, sich die weitere Landschaft "2Stromland" zwischen Stever und Lippe, mit ihren Auen und Wäldern, landwirtschaftlichen Nutzflächen schmackhaft zu machen. Das Wassermodell soll wie ein Tor dem Touristen eine gesunde, ruhige erholsame Landschaft öffnen..

Das sich alles noch in einer Planungsphase befindet, konnten Kiski und Albrecht keinerlei detalierte Angaben machen. Wolfgang Kiski versicherte aber, das die Belange und Anregungen sowie Hinweise der Bevölkerung mit in die Umsetzung einfließen werden. Es müssen noch viele Gespräche geführt werden. Die Kosten sind schon klar festgelegt mit einem stadtischen Anteil von 10 %. 

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