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Das Experiment " Hutewald " im 2Stromland

Ein Hutewald ist ein Waldgebiet der naturbelassen beweidet wird um dem Wald wieder in die Weide und Waldlandschaft zu integrieren. Dieser " offene " Wald eignet sich ganz besonders zur Naherholung gerade in Ballungszentren wie in Nordrhein Westfalen. Im westlichen Münsterland stehen diese Wälder zur Verfügung und werden in einem Projekt der Regionale 2016 aufgegriffen. Hier ein Ausschnit aus der Projektbeschreibung " Experimentierraum für die Landschaft der Zukunft ":

Strübingheide, Kökelsumer Heide, Sebbelheide, Eversumer Heide und Rönhagener Heide sind Teil eines über 600 ha großen Waldgebiets.. Der ehemals von Heide geprägte Raum besteht heute überwiegend aus Nadel- und Mischwald. Das Experiment soll die Möglichkeiten der Waldbeweidung auf einem circa 470 ha großen Areal erforschen und dabei der Frage nachgehen, wie Wald durch ökologische Ausgleichsmaßnahmen für Tiere und Menschen attraktiver werden kann. Hier geht es weder darum, eine historische Landschaft zu rekonstruieren noch darum, Tiere zu mästen. Vielmehr wird erforscht, wie durch Beweidung im Wald eine ganzheitliche, ökologisch und ökonomisch tragfähige Landschaftsentwicklung betrieben werden kann. Das Gebiet eignet sich besonders gut für ein Experiment mit Waldbeweidung, weil

• es sich um ein großes, unzerschnittenes Waldgebiet handelt,
• an historische Landschaften angeknüpft werden kann (große Heideflächen),
• die Nähe zu den Offenlandschaften der Westruper Heide Chancen für den Biotopverbund bietet
• es nur wenige Grundeigentümer gibt,
• es bereits Erfahrungen mit Extensivbeweidungs-Projekten vor Ort in der Stever- und Lippeaue  gibt,
• der Raum Potenziale für Naherholung in unmittelbarer Nähe zum Ruhrgebiet hat.

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